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… kommt am 28. März 2019 nach Seefeld ins Sudhaus

Zur Person: Korbinian Rüger ist 30 Jahre alt, wohnt in Planegg und Oxford, ist dort Doktorand in Politischer Philosophie, außerdem freier Dozent an der Universität Oxford und an der Universität Bayreuth, seit 2012 ist er SPD-Mitglied und seit 2017 Vorstandsmitglied der SPD Planegg.

Korbinian Rüger

Zur Rolle: Korbinian Rüger wurde auf Platz 2 der BayernSPD-Liste gewählt und belegt nun auf der Bundesliste Platz 66. Er will mit seinem Engagement für das Ziel eines neuen, demokratischeren und föderalen Europas werben.

Sonstiges ehrenamtliches Engagement: Mitbegründer und Vorstandsmitglied im Verein „Project for Democratic Union e.V.“, der sich für ein demokratisches, integriertes und föderal strukturiertes Europa einsetzt.

Korbinian Rügers Visionen für Europa: „Nach Jahren der Lähmung brauchen wir einen kompletten Neustart der europäischen Integration“, sagte er. „Wir müssen endlich das Ziel eines neuen, demokratischen und föderalen Europas entschieden angehen.“

Regionales auf regionaler Ebene belassen bzw. rückführen: Korbinian Rüger meint: „Europa funktioniert dann am besten, wenn ALLES, WAS auf regionaler Ebene geregelt werden kann, auch dort geregelt wird, und die GROSSEN DINGE auf europäischer Ebene geregelt werden.“

Die „großen Dinge“ gesamt-europäisch regeln! Dazu gehören seiner Meinung nach die Verteidigungspolitik, die Außenpolitik, die Kontrolle über die gemeinsamen Außengrenzen inklusive der Immigrations- und Asylpolitik sowie weite Teile der Finanzpolitik. Das bedeutet für ihn, dass die EU die Schaffung einer europäischen Armee, eines gemeinsamen diplomatischen Dienstes, eines europäischen Finanzministeriums und europäischer Steuern so schnell wie möglich angehen muss. 

Wie stellt er sich den Umbau vor? „Man muss dafür sorgen, dass dieses neue Europa ein soziales Europa ist, das für die Menschen und nicht nur für die Konzerne funktioniert. Deshalb muss sich die SPD an die Spitze dieser Bewegung setzen und z.B. für eine europäische Arbeitslosenversicherung kämpfen. Außerdem muss dieses neue Europa ein demokratisches Europa im Sinne der parlamentarischen ‚Willensbildung‘ sein. Das Europaparlament muss in seinen Befugnissen gestärkt werden, es muss die mächtigste Institution der europäischen Politik werden.“

Wie stellt er sich das vor? „Der europäische Rat, in dem die nationalen Regierungen jeweils versuchen, das Beste für ihr Land herauszuholen, muss in seiner jetzigen Form abgeschafft werden. Die politische Macht gehört in die Hände der Bürgerinnen und Bürger Europas. Dafür muss in Deutschland die SPD stehen.“

Was sagt er zur besonderen Herausforderung bei der kommenden Wahl: „Wenn wir mutig sind, können wir dieses neue Europa in den nächsten fünf Jahren auf den Weg bringen.“

Lernen Sie Korbinian Rüger kennen!

Bei den JUSOS in Tutzing am 26.3.!

 

Bei uns in Seefeld am 28.3.!

Copyrights: Korbinian Rüger hält selbst die Rechte an seinem Foto.

Text: zusammengestellt von Marion Koppelmann, anhand der Bewerbungsunterlagen von Korbinian Rüger für die Wahl der BayernSPD-Europa-Kandidat*innen im Herbst 2018 in Penzberg

… kommt am 28. März 2019 nach Seefeld

Zur Person: Tobias Köck ist 39 Jahre alt, wohnt in Bruckmühl und Berlin, ist Projektleiter einer mittelständischen Werkzeugbau-Firma, seit 2014 SPD-Mitglied und übt neben vielen anderen Ehrenämtern auch das des Kassiers der SPD Bruckmühl aus.

Tobias Köck

Zur Rolle „Huckepack-Kandidat“: Tobias Köck ist Ersatzkandidat von Maria Noichl, die selbst auf Platz 3 der Bundesliste steht. Ihre erneute Kandidatur möchte Tobias Köck mit seiner Erfahrung durch sein vielfältiges gesellschaftliches und politisches Engagement und durch sein Netzwerk unterstützen.

Sonstiges ehrenamtliches Engagement unter anderem: Erstunterstützer Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“, Mitglied im Förderverein Willy-Brandt-Zentrum Jerusalem e.V., engagiert in der evangelischen Jugendarbeit, Mitglied Naturfreunde Deutschlands, Europa-Union Deutschland, Deutscher Alpenverein, Vorsitzender des Deutschen Bundesjugendrings (DBJR)

Tobias Köcks Visionen für Europa: Die Bürgerinnen und Bürger Europas brauchen seiner Ansicht nach konkrete Projekte und Ideen, die von der EU und durch die EU umgesetzt werden, um den Wert dieser einzigartigen Gemeinschaft wieder stärker zu verinnerlichen. Denn nach wie vor gälte, was der langjährige (1985 bis 1995) Präsident der Europäischen Kommission Jacques Delors einmal sagte: „Niemand verliebt sich in einen Binnenmarkt!“

Was sagt Tobias Köck zu Europa-Skeptikern: „Ich kann es den Menschen vor allem im Süden, aber auch sonst niemandem verübeln, wenn die Europäische Union in ihren Augen Synonym für Sozial-Dumping und Sparpolitik geworden ist, unter der sie leiden müssen. Dafür muss die SPD Alternativen aufzeigen und die soziale Dimension der EU wieder stärken.“

Was sagt er zur Situation der Arbeitnehmer*innen in der EU: „Das Thema Jugendarbeitslosigkeit in einigen EU-Ländern ist noch nicht vom Tisch. Europäische Mindestlöhne und gemeinsame Mindeststandards in der Sozialpolitik, Forcierung von Arbeitnehmer*innen-Rechte können dazu beitragen, dass die EU wieder als Gemeinschaft begriffen wird, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt!“

Was sagt er zur besonderen Herausforderung bei der kommenden Wahl: „Man muss den Menschen die Vorteile eines geeinten Europas wieder deutlich machen. Es wurde auch gegründet, um zwischen den europäischen Völkern einen dauerhaften Frieden zu stiften. Dazu beigetragen haben Schüler*innen-Austausche, „grenzenloses“ Reisen und europaweites Arbeiten  — ein Sich-Kennlernen! Das alles sind inzwischen leider nicht mehr in allen europäischen Ländern Selbstläufer. Dass es wieder so wird, liegt in der Hand der Wählerinnen und Wähler.“

Lernen Sie Tobias Köck kennen!

Copyrights: Tobias Köck wurde von Juliane Eirich fotografiert.

Text: zusammengestellt von Marion Koppelmann, anhand der Bewerbungsunterlagen von Tobias Köck für die Wahl der BayernSPD-Europa-Kandidat*innen im Herbst 2018 in Penzberg