Am 26. März ab 19 Uhr (Einlass 18h30) veranstalten die Kreis-JUSOS eine Podiumsdiskussion im T u t z i n g e r Keller!

… kommt am 28. März 2019 nach Seefeld ins Sudhaus

Zur Person: Korbinian Rüger ist 30 Jahre alt, wohnt in Planegg und Oxford, ist dort Doktorand in Politischer Philosophie, außerdem freier Dozent an der Universität Oxford und an der Universität Bayreuth, seit 2012 ist er SPD-Mitglied und seit 2017 Vorstandsmitglied der SPD Planegg.

Korbinian Rüger

Zur Rolle: Korbinian Rüger wurde auf Platz 2 der BayernSPD-Liste gewählt und belegt nun auf der Bundesliste Platz 66. Er will mit seinem Engagement für das Ziel eines neuen, demokratischeren und föderalen Europas werben.

Sonstiges ehrenamtliches Engagement: Mitbegründer und Vorstandsmitglied im Verein „Project for Democratic Union e.V.“, der sich für ein demokratisches, integriertes und föderal strukturiertes Europa einsetzt.

Korbinian Rügers Visionen für Europa: „Nach Jahren der Lähmung brauchen wir einen kompletten Neustart der europäischen Integration“, sagte er. „Wir müssen endlich das Ziel eines neuen, demokratischen und föderalen Europas entschieden angehen.“

Regionales auf regionaler Ebene belassen bzw. rückführen: Korbinian Rüger meint: „Europa funktioniert dann am besten, wenn ALLES, WAS auf regionaler Ebene geregelt werden kann, auch dort geregelt wird, und die GROSSEN DINGE auf europäischer Ebene geregelt werden.“

Die „großen Dinge“ gesamt-europäisch regeln! Dazu gehören seiner Meinung nach die Verteidigungspolitik, die Außenpolitik, die Kontrolle über die gemeinsamen Außengrenzen inklusive der Immigrations- und Asylpolitik sowie weite Teile der Finanzpolitik. Das bedeutet für ihn, dass die EU die Schaffung einer europäischen Armee, eines gemeinsamen diplomatischen Dienstes, eines europäischen Finanzministeriums und europäischer Steuern so schnell wie möglich angehen muss. 

Wie stellt er sich den Umbau vor? „Man muss dafür sorgen, dass dieses neue Europa ein soziales Europa ist, das für die Menschen und nicht nur für die Konzerne funktioniert. Deshalb muss sich die SPD an die Spitze dieser Bewegung setzen und z.B. für eine europäische Arbeitslosenversicherung kämpfen. Außerdem muss dieses neue Europa ein demokratisches Europa im Sinne der parlamentarischen ‚Willensbildung‘ sein. Das Europaparlament muss in seinen Befugnissen gestärkt werden, es muss die mächtigste Institution der europäischen Politik werden.“

Wie stellt er sich das vor? „Der europäische Rat, in dem die nationalen Regierungen jeweils versuchen, das Beste für ihr Land herauszuholen, muss in seiner jetzigen Form abgeschafft werden. Die politische Macht gehört in die Hände der Bürgerinnen und Bürger Europas. Dafür muss in Deutschland die SPD stehen.“

Was sagt er zur besonderen Herausforderung bei der kommenden Wahl: „Wenn wir mutig sind, können wir dieses neue Europa in den nächsten fünf Jahren auf den Weg bringen.“

Lernen Sie Korbinian Rüger kennen!

Bei den JUSOS in Tutzing am 26.3.!

 

Bei uns in Seefeld am 28.3.!

Copyrights: Korbinian Rüger hält selbst die Rechte an seinem Foto.

Text: zusammengestellt von Marion Koppelmann, anhand der Bewerbungsunterlagen von Korbinian Rüger für die Wahl der BayernSPD-Europa-Kandidat*innen im Herbst 2018 in Penzberg

… kommt am 28. März 2019 nach Seefeld

Zur Person: Tobias Köck ist 39 Jahre alt, wohnt in Bruckmühl und Berlin, ist Projektleiter einer mittelständischen Werkzeugbau-Firma, seit 2014 SPD-Mitglied und übt neben vielen anderen Ehrenämtern auch das des Kassiers der SPD Bruckmühl aus.

Tobias Köck

Zur Rolle „Huckepack-Kandidat“: Tobias Köck ist Ersatzkandidat von Maria Noichl, die selbst auf Platz 3 der Bundesliste steht. Ihre erneute Kandidatur möchte Tobias Köck mit seiner Erfahrung durch sein vielfältiges gesellschaftliches und politisches Engagement und durch sein Netzwerk unterstützen.

Sonstiges ehrenamtliches Engagement unter anderem: Erstunterstützer Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“, Mitglied im Förderverein Willy-Brandt-Zentrum Jerusalem e.V., engagiert in der evangelischen Jugendarbeit, Mitglied Naturfreunde Deutschlands, Europa-Union Deutschland, Deutscher Alpenverein, Vorsitzender des Deutschen Bundesjugendrings (DBJR)

Tobias Köcks Visionen für Europa: Die Bürgerinnen und Bürger Europas brauchen seiner Ansicht nach konkrete Projekte und Ideen, die von der EU und durch die EU umgesetzt werden, um den Wert dieser einzigartigen Gemeinschaft wieder stärker zu verinnerlichen. Denn nach wie vor gälte, was der langjährige (1985 bis 1995) Präsident der Europäischen Kommission Jacques Delors einmal sagte: „Niemand verliebt sich in einen Binnenmarkt!“

Was sagt Tobias Köck zu Europa-Skeptikern: „Ich kann es den Menschen vor allem im Süden, aber auch sonst niemandem verübeln, wenn die Europäische Union in ihren Augen Synonym für Sozial-Dumping und Sparpolitik geworden ist, unter der sie leiden müssen. Dafür muss die SPD Alternativen aufzeigen und die soziale Dimension der EU wieder stärken.“

Was sagt er zur Situation der Arbeitnehmer*innen in der EU: „Das Thema Jugendarbeitslosigkeit in einigen EU-Ländern ist noch nicht vom Tisch. Europäische Mindestlöhne und gemeinsame Mindeststandards in der Sozialpolitik, Forcierung von Arbeitnehmer*innen-Rechte können dazu beitragen, dass die EU wieder als Gemeinschaft begriffen wird, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt!“

Was sagt er zur besonderen Herausforderung bei der kommenden Wahl: „Man muss den Menschen die Vorteile eines geeinten Europas wieder deutlich machen. Es wurde auch gegründet, um zwischen den europäischen Völkern einen dauerhaften Frieden zu stiften. Dazu beigetragen haben Schüler*innen-Austausche, „grenzenloses“ Reisen und europaweites Arbeiten  — ein Sich-Kennlernen! Das alles sind inzwischen leider nicht mehr in allen europäischen Ländern Selbstläufer. Dass es wieder so wird, liegt in der Hand der Wählerinnen und Wähler.“

Lernen Sie Tobias Köck kennen!

Copyrights: Tobias Köck wurde von Juliane Eirich fotografiert.

Text: zusammengestellt von Marion Koppelmann, anhand der Bewerbungsunterlagen von Tobias Köck für die Wahl der BayernSPD-Europa-Kandidat*innen im Herbst 2018 in Penzberg

Am 28. März, um 19 Uhr 30 lädt die SPD Seefeld interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger zum Informations- und Diskussionsabend zum Thema Europa mit vergnüglichem Auftakt ins Alte Sudhaus auf Schloss Seefeld ein.

Der Abend beginnt mit einer Zusammenschau politisch-komödiantischer Beiträge von Lizzy Aumeier zum Thema „Politikwahnsinn im Allgemeinen und auf europäischer Bühne im Besonderen“. Akustisch begleitet wird sie von der Sologeigerin und Pianistin Svetlana Klimova.

Im Anschluss daran, stellen sich unsere Europakandidaten, Tobias Köck vom SPD-Ortsverein Bruckmühl und Korbinian Rüger vom SPD-Ortsverein Planegg vor. Tobias Köck ist der Huckepack-Kandidat von Maria Noichl, die Platz 3 der Bundesliste belegt. Korbinian Rüger hält selbst Platz 66. 

Tobias Köck

 

Korbinian Rüger *) weitere Veranstaltung (Podiumsdiskussion) mit ihm am 26.3. in Tutzing, mehr dazu weiter unten!

 

 

 

 

 

 

 

 

Danach laden wir Sie zur Diskussions- und Fragerunde rund ums THEMA EUROPA mit unseren Kandidaten und Lizzy Aumeier ein, die aus einem SPD-Haushalt stammt und drei Jahre in Irland gelebt hat. 

Das Ende der Veranstaltung ist für ca. 22 Uhr geplant, sodass es möglich sein wird, mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause zu fahren. Unterhalb vom Schloss gibt es eine Bushaltestelle „Seefeld Schloß“, an der der vorletzte Bus der Linie 924 um 22h15 zum Bahnhof fährt.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Schon im Vorfeld mehr über die beiden Kandidaten erfahren Sie weiter unten auf unserer Web-Seite.

Copyrights, privat: Lizzy Aumeier wurde von Regina Weidinger, Tobias Köck von Juliane Eirich fotografiert.

Text: Marion Koppelmann

 





BayernSPD ist Teil des Aktionsbündnisses

Unterschreiben Sie im Einwohnermeldeamt, Zimmer 1, Erdgeschoss!
Öffnungszeiten Rathaus Seefeld:
Mo. -Fr. 8 Uhr bis 12 Uhr
Mo., Mi. und Do. 13 Uhr bis 16 Uhr
Di. 13 Uhr bis 18 Uhr
zusätzlich:
Sa., den 09.02. 10 Uhr bis 12 Uhr
Di., 12.02. 18 Uhr bis 20 Uhr

Zusammen mit dem Ortsverein Wörthsee haben wir folgenden Antrag gestellt zum Thema:

Gesamtwirtschaftlich ökologisch ausgerichtete Handlungsmodelle entwickeln

1. Zeitnahe Durchführung eines Diskussionscamps zur Erarbeitung einer zukunftsfähigen, sozialdemokratischen und ökologisch ausgerichteten Wirtschaftspolitik in Zeiten der Europakrise. Dazu sollte unter anderem Herr Prof. Dr. Flassbeck, ehemaliger Staatssekretär im Finanzministerium eingeladen werden.

2. Mit diesem Thema befasste Wissenschaftler*innen und Fachleute innerhalb der SPD zur Mitarbeit motivieren.

3. Sich ingesamt intensiv mit den Aussagen und Vorschlägen der Wissenschaftler*innen in der Erdsystemforschung befassen.

Begründung:

Die bayerische SPD muss in den kommenden zwei bis drei Jahren den Nachweis erbringen, dass sie verstanden hat, welch schnelle und weitreichende Herausforderungen auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zukommen, um die Auswirkungen des Klimawandels zu minimieren und größere soziale Verwerfungen zu verhindern.

Bis spätestens zur Kommunalwahl 2020 muss die neue Programmatik der bayerischen SPD für die Bürgerinnen und Bürger sichtbar sein. Die neuen Inhalte müssen sich in Bayern in Form von politischen Statements zur Regierungspolitik niederschlagen und gegenüber der Bundes-SPD in Form von entsprechenden Anträgen.

Diese Einsicht hat die Bundes-SPD schon einmal in ihrem Parteiprogramm von 1989 gezeigt, dessen Grundaussagen wir uns wieder zu eigen machen müssen. Nur zwei Kernsätze aus dem Parteiprogramm seien hier zitiert:

„Gesamtwirtschaftlich ist nichts vernünftig, was ökologisch unvernünftig ist.“

SPD-Parteiprogramm 1989

„Die zunehmende Gefährdung unserer Umwelt führt weltweit zu einer Verschärfung sozialer Ungleichheit.“

SPD-Parteiprogramm 1989

Die SPD-Ortsvereine Seefeld und Wörthsee mahnen ferner an, den neoliberalen Wirtschaftskurs der vergangenen Jahre grundlegend aufzuarbeiten und damit das wirtschaftspolitische Profil der Partei zu schärfen, auf eine neoliberal-kritische und linke Basis zu stellen und sich damit auch europapolitisch zur Situation und Zukunft der Währungsunion zu positionieren. Mit diesem Schritt soll ein unmissverständliches Zeichen an die Bundesebene ausgesendet werden. 

Eine andere, eine sozial gerechte Politik ist möglich!

Nach der Landtagswahl hat die Seefelder SPD sich am 22. November 2018 versammelt, um die Nachfolge für den im Oktober verstorbenen Schatzmeister Dr. Gerhard Möller zu bestimmen. Die Versammlung entschied sich einstimmig für Angela Pflügler (s. Foto).

Unsere neue Schatzmeisterin Angela Pflügler

Trotz des verheerenden Wahlergebnisses herrschte Aufbruchstimmung. Der OV möchte dazu beitragen, den neoliberalen Kurs der Schröder-Ära endlich zu verlassen … Weiterlesen

Wir trauern um unser Ortsvereinsmitglied Dr. Gerhard Möller, der am 25. Oktober 2018 mit 75 Jahren verstorben ist.

Seit 1984 war Gerhard SPD-Mitglied, von 1988 bis 2001 Vorsitzender unseres Ortsvereins, von 1990 bis 2004 Gemeinderat von Seefeld und von 2001 bis zum 11. Oktober 2018 unser Schatzmeister im Ortsverein.

Wir schätzten seine tiefgreifenden Analysen aller politischen Ereignisse, ob auf kommunaler Ebene, im Land, im Bund oder weltweit. Durch seine ausgleichende und humorvolle Art war er immer eine wichtige Instanz für unseren Ortsverein und ein guter Freund und Wegbegleiter. Sein Rat wird uns fehlen. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Unser Bild zeigt Dr. Gerhard Möller im Kreis der Genossinnen und Genossen bei unseren Vorstandswahlen am 28. Juni 2018.

Ernst Deiringer und Marion Koppelmann

Als Auftakt unserer Wahlinfo-„Kampagne“ fand am 24. September 2018 morgens ab 6 Uhr  an der S-Bahn in Hechendorf die Frühverteilung der Kandidatinnen-Flyer von und mit unserer Landtagskandidatin Christiane Kern und unserer Bezirkstagskandidatin Sissi Fuchsenberger statt.

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